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Zweites Treffen der Partnerschulen im Comeniusprojekt YOULIVE! Vom 10.02.2010 – 14.02.2010 in Zielona Góra / Polen.

Drei Schüler und zwei Lehrer aus der 11 BG 1 der Heinrich-Kleyer-Schule wurden nach einer langen Anreise über Berlin am 11.02.2010 vom Bürgermeister in Zielona Góra herzlich empfangen. Schüler und Lehrer der sechs Partnerschulen aus Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und Rumänien stellten dabei auch ihre eigene Stadt vor. Später konnten die Schüler Unternehmen der eigenen Region präsentieren. Ein Firmenbesuch bei der Beleuchtungsfirma LUG rundete diesen Teil des Aufenthaltes ab.

Unsere Schüler waren in polnischen Familien untergebracht und haben durchweg positive und interessante Erfahrungen gesammelt. Die Lebenssituation und Gewohnheiten in einem fremden Land hautnah kennenzulernen ist eine große Herausforderung. Der Kontakt sowohl zu den Eltern als auch zu den Partnerschülern war von Anfang an offen und herzlich. Die überwiegend guten Englischkenntnisse wurden von Tag zu Tag vertieft.

Am 13.02.2010 besuchten alle zusammen die polnische Stadt Breslau. Nach einer ausgiebigen Stadtführung ergab sich noch ein interessanter Besuch in der „Panorama Racławice“ einem 360° Panoramabild der Schlacht von Racławice aus dem Jahr 1893. Dargestellt wird der Sieg der polnischen Armee über die russische in der Schlacht bei Racławice 1794 unter Führung des polnischen Generals Tadeusz Kościuszki.

 

Treffen mit europäischen Partnern aus 6 Ländern in Frankreich

Schüler und Lehrer der Heinrich-Kleyer-Schule starten in ein neues europäisches Schulprojekt

 

Eine Delegation von 2 Lehrern und 3 Schülern der Heinrich-Kleyer-Schule ist von einem Besuch in Annemasse in Frankreich zurückgekehrt. Dort fand gerade vom 11.11.-15.11.2009 das erste Treffen der Partner eines neuen europäischen Projektes statt, an dem die Heinrich-Kleyer-Schule teilnimmt. Lehrer und Schüler aus 6 verschiedenen Ländern arbeiten hier 2 Jahre in dem Projekt „YOULIVE!“ (Young People Living and Working in Europe) zusammen.

 

Neben unserer Schule und der Schule in Frankreich sind die weiteren Partner im Projekt Schulen aus Palermo auf Sizilien, aus Zielona Gora in Polen, aus Cluj-Napoca (Klausenburg) in Rumänien und aus Gorna Oryahorvitza in Bulgarien.

 

In Annemasse haben sich die Delegationen kennen gelernt und die ersten Schritte in der Arbeit für das Projekt bewältigt. Die Schüler aus Bulgarien richten ein Internetforum ein. Dort kommunizieren und diskutieren die Schüler über Fragen zum Thema Leben und Arbeiten in den verschiedenen Ländern. Auf dem nächsten Treffen, das im Februar kommenden Jahres in der Nikolaus-Kopernikus-Schule in Zielona Gora stattfinden wird, werden die bisherigen Ergebnisse und Erfahrungen ausgewertet und die nächsten Schritte besprochen.

 

An der Heinrich-Kleyer-Schule haben solche Projekte inzwischen Tradition. Zuletzt gab es eine Zusammenarbeit mit Schulen aus Belgien, Portugal und sogar eine Partnerschaft mit einer Schule in Marseille. „„Ziel dieser Projekte ist es, den Austausch zwischen den Schülern der verschiedenen Staaten Europas zu fördern“, sagt Sebastian Schlotter, Koordinator des Projekts an der Heinrich-Kleyer-Schule und er fügt hinzu: „In Annemasse haben wir einen verheißungsvollen Beginn für das neue Projekt erlebt“. Neben dem Kennenlernen und der Arbeit am Projekt war daneben auch noch genügend Zeit, um das nahe bei Annemasse gelegene Genf zu besichtigen.

 

Neben Sebastian Schlotter betreuen noch Andrea Blumenauer, Johann Gerbig und Hubert Schmitt das Projekt. Ihre Schüler aus einer Klasse 11 des Beruflichen Gymnasiums nehmen an dem Projekt teil. „Die Schüler, die jetzt am ersten Treffen teilgenommen haben, waren begeistert und sie werden gewiss entsprechend von ihren Eindrücken bei ihren Mitschülern über diese 5 Tage berichten“, zieht Hubert Schmitt eine durchweg positive Bilanz dieses ersten Treffens, „zumal auch auf diese Weise die Schüler ihr Englisch verbessern, da die gemeinsame Sprache im Projekt Englisch ist.“

Heinrich-Kleyer-Schule startet in eine neue COMENIUS Schulpartnerschaft

Frankfurt am Main, März 2009

Heinrich-Kleyer-Schule startet in eine neue COMENIUS Schulpartnerschaft

Das Comenius Team der Heinrich-Kleyer-Schule hat im laufenden Schuljahr 2008/2009 Kontakte mit vielen Schulen im europäischen Ausland geknüpft. Gleichzeitig entstand im Team an der HKS die Idee für ein neues Schulpartnerschaftsprojekt. Wir wollten uns im Beruflichen Gymnasium mit den Themen Schule, Ausbildung, Praktikum und Arbeit Jugendlicher und junger Erwachsener in einem zusammenwachsenden Europa beschäftigen. Daraus resultierte schließlich der Titel: Junge Menschen – Leben und Arbeiten in Europa oder auch auf Englisch: Young people – living and working in Europe. Entsprechend wurde daraus folgendes Akronym: YOULIVE! Dieses Akronym soll durch seine Großschreibweise und das Ausrufezeichen hervorheben, dass diejenigen, die an diesem Projekt arbeiten ihr Leben selbst in die Hand nehmen müssen um es zu gestalten und letztendlich gut zu leben.

Die Partnerschulen die sich dann im Februar 2009 in der Heinrich-Kleyer-Schule zu ersten Sondierungsgesprächen zusammengefunden haben, teilweise auch nur online zugeschaltet, sind folgende: 1. Colegiul National Pedagogic Gh. Lazar in Cluj-Napoca, Rumänien. 2. Istituto Magistrale Statale Regina Margherita in Palermo, Italien. 3. Vocational school of electronic and electro technique Michail Lomonosov in Gorna Oriachovitza, Bulgarien. 4. Zespol Szkol Technicznych in Zielona Gora, Polen. 5. Lycee des Glieres in Annemasse, Frankreich.

Die Themen des Projektes sind: Die Gestaltung, Durchführung und Unterhaltung eines Forums zu den Möglichkeiten des Arbeitens und Lebens in anderen europäischen Ländern, Kommunikation und  Austausch durch das Internet und auch direkte Begegnungen.

In dem Projekt wird zunächst ein gemeinsames Forum aufgebaut, über das sich die Partnerschulen austauschen können. Der Austausch von Arbeitsergebnissen kann auch per Email erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler dieses Projektes sind zwischen 15 und 17 Jahre alt. Die Partnerschulen werden sich zweimal im Jahr treffen um Ideen und Ansichten über das Projekt auszutauschen. Die gemeinsame Projektsprache wird Englisch sein. Um diese Schülerinnen und Schüler zu einer Überwindung geografischer Grenzen und zu einer Öffnung zu anderen Ländern zu bewegen, bedarf es zunächst einer Initialisierung durch die Schule. Die dazu notwendigen Grundkenntnisse in Englisch sind weitgehend vorhanden.

Die konkreten Ziele der Partnerschaft sind: Die Kreativität der Schülerinnen und Schüler erhöhen, andere Kulturen kennen und schätzen lernen, Neugierde wecken für andere geografische Umgebungen, Anreize geben in andere Länder zu reisen, um dort zu leben und zu arbeiten, andere berufliche Ausbildungswege und Arbeitsbedingungen in Europa kennen lernen, neueste IKT anwenden und die Englischkenntnisse im realen Kontext nutzen. Dazu sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Lebens und Arbeitsbedingungen in anderen Ländern befassen, mit bürokratischen Regeln umgehen können, geografische Grenzen überwinden, persönliche Arbeitslosigkeit und damit soziale und ökonomische Diskriminierung vermeiden lernen und soziale und ökonomische Unterentwicklung in beteiligten Ländern erkennen.

Dieses Ziel sollen die Schülerinnen und Schüler durch Beteiligung bei allen Aktivitäten und Mobilitäten erreichen, z.b. durch direkte Kontakte über das Forum in Form von Erfahrungs- und Wissensaustausch, bei Multimediapräsentationen und Videokonferenzen und bei Frage- und Antwort- oder Theaterspielen. Um den Partnern die notwendigen Informationen liefern zu können, informieren sich die Schülerinnen und Schüler bei lokalen Unternehmen, der IHK oder beim Arbeitsamt.

 

In jeder Schule wird sich ein Team von Lehrerinnen und Lehrern um die Unterstützung und Motivation der beteiligten Schülerinnen und Schüler bemühen. Diese Lehrerinnen und Lehrer sollen dem Forum folgen und die Schülerinnen und Schüler anleiten. Die Lehrerinnen und Lehrer können sich auf einem separaten Forum über die pädagogischen Praktiken austauschen. Jeder Partner wird auch die Aufgabe haben die Projektergebnisse im lokalen Kontext zu evaluieren. Unter der koordinierenden Leitung des Comenius Teams der Heinrich-Kleyer-Schule werden alle beteiligten Institute folgende gut aufeinander abgestimmte Aktivitäten vornehmen: Erstellen von Dokumenten über kulturelle Unterschiede, Gewohnheiten und Lebensstile in den verschiedenen Ländern, einer Datenbank über Studien und Arbeitsmöglichkeiten in Europa, einer Homepage und die Durchführung von Comenius Treffen.

Die Aktivitäten sind an einen Zeitplan gebunden, die Ausarbeitung und die Verbreitung der Ergebnisse erfolgt durch das Forum und eine dauerhafte Internetverbindung. Notwendige Kompetenzen und Voraussetzungen sind: Englischkenntnisse, kooperatives Arbeiten, Internetzugang, pädagogische und didaktische Fähigkeiten der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Europakenntnisse im Hinblick auf kulturelle Unterschiede erweitern und diese einschätzen lernen. Durch die enge Kommunikation mit den Partnern im Rahmen dieses Comeniusprojektes erschließen sich allen Beteiligten bisher abstrakt gebliebene fremde Lebenswelten auf eine konkrete Art und Weise.

Die Lehrerinnen und Lehrer sollen sich über didaktische Erfahrungen austauschen, neue Kooperationen eingehen und Projekterfahrungen sammeln. Die beteiligten Institutionen werden durch dieses Projekt in ihrem lokalen Umfeld hervorgehoben und deren Bekanntheitsgrad und Renommee werden gesteigert.  Der Life Long Learning-Community werden die Ergebnisse für zukünftige Schülerinnen- und Schülermobilitäten zur Verfügung gestellt.

Für das Comenius-Team der Heinrich-Kleyer-Schule:

Sebastian Schlotter

Koordinator für europäische Bildungsprojekte an der HKS

 

 

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Letzte Änderung: 10.03.2010